Update 2026-03-22, 0345z
Etwa fünf bis sechs mehr oder weniger erdgerichtete CMEs unterwegs, dazu ein High-Speed-Stream im Anschluss. Polarlicht ist am 20.3. und 21.3. in Mitteleuropa möglich. Genaue Zeit und Stärke sehr unsicher!
Neuer Beitrag über das aktuelle Weltraumwetter (hohe Polarlicht-Wahrscheinlichkeit!) und Analyse des Sonnenwinds: High-Speed-Stream, Polarlicht und neue Regionen
Ausführliche Analyse der Flares und CMEs vom 16.3. und 17.3 im vorhergehenden Artikel: M2.7-Flare und erdgerichteter CME (‚Sonnensturm‘)
Synoptik (2026-03-18, 2200z)

2026-02-17, 1247z
Vier aktive Regionen auf der sichtbaren Sonnenscheibe, davon sorgt Region 4392 relativ überraschend seit drei Tagen für erhöhte Flare- und CME-Aktivität. Weiterhin sind zwei große koronale Löcher zu sehen: CH31+ im Süden und Westen unter dessen schwachen Einfluss wir noch stehen. Die Sonnenwind-Geschwindigkeit hat mittlerweile Hintergrund-Niveau erreicht und sie wird möglicherweise noch weiter sinken. Das koronale Loch CH33- bringt einen Wechsel der magnetischen Polarität des Sonnenwinds von + zu – mit sich, was für die Jahreszeit günstig für Geoeffektivität ist. Dessen schneller Sonnenwind wird um den 21.3. herum erwartet.
Region 4392
2026-03-17 – 24 Stunden
Filamente ragen aus dem Zentrum und liefern Material und Energie für Eruptionen
2026-03-15 – 2026-03-18, 1200z
Relativ gut zu sehen die Rotation des Sonnenflecks und Flux-Emergence an verschiedenen Stellen
Ein größerer Sonnenfleck umgeben von vielen kleineren mit unterschiedlicher Polarität – der große Sonnenfleck rotiert und auch das ganze System weist Anzeichen eines Wirbels auf – hohes Potential für Langlebigkeit und Speicherung von Helizität in der Korona, die sich immer wieder in Eruptionen entlädt.
Außerdem einen Hinweis wert ist die Polarität der Sonnenflecken: positiv polarisierte Sonnenflecken westlich (rechts) des Haupt-Flecks bedeutet „anti-Hale-Konfiguration“, die Position der Polaritäten weicht also vom erwarteten Zustand ab.
Flare
Am 18.3.2026 um 08:42 UTC (Peak) ereignete sich ein solarer Flare im Zentrum der sichtbaren Sonnenscheibe mit der Magnitude M2.7 – ein mäßig starker Flare. Außerdem gab es Radioemissionen: einen mäßig starken 10cm-Radio-Burst und einen Type-II Radio-Sweep, der auf einen koronalen Massenauswurf mit Schockwelle hinweist – geschätzte Geschwindigkeit 866 km/s. Energetische Partikel wurden anscheinend nicht freigesetzt.
Oben zu sehen der Flare mit EUV-Welle – eine explosive Welle in der Korona, die zeigt, in welche Richtung sich die meiste Energie bewegt, hier nach Westen/Nordwesten (rechts). Außerdem zu sehen großflächiges Dimming: dort wurde Magnetfeld und Plasma evakuiert. Das potentielle Magnetfeld (PFSS) zeigt, wohin sich das Plasma bewegen kann.
SDO AIA 171 zeigt magnetische Loops, die durch die EUV-Welle wackeln, außerdem zu sehen wie sich der größere Loop nach Süden öffnet und verschwindet – Magnetfeld, dass in den interplanetaren Raum evakuiert wurde.
Zu guter Letzt ein Komposit-Bild aus fünf verschiedenen Wellenlängen für’s Auge – das gelbe Fadenkreuz markiert den Zentralmeridian und den scheinbaren Sonnenäquator (der tatsächliche ist etwa 7° nördlich davon im Moment). Der gelbe Punkt ist Endpunkt der Achse Erde-Sonne.
CME
Wie oben beschrieben geben die Magnetfelder auf der Sonne die Richtung der Eruption vor. Ein großes koronales Loch im Süden bildet eine Barriere sowie ein großes koronales Loch im Osten (links) eine weitere.

Die Pfeile zeigen sowohl die Richtung der Magnetfeldlinien aus den koronalen Löchern sowie auch die Richtung, in die sich der schnelle Sonnenwind aus ebendiesen ausbreitet.
Der SOHO-LASCO-C3-Koronograf zeigt die Ausbreitung des CMEs – eher unscheinbar in der normalen Ansicht (blau). In der Running-Difference-Bildgebung sehen wir einen 360°-Halo, der darauf hindeutet, das erdgerichtete Anteile bei diesem CME enthalten sind.

Halo und CME-Bulk
Die Hauptrichtung ist klar nach Westen/Nordwesten, jedoch sollten genügend erdgerichtete Anteile dabei sein, um Polarlicht bei uns auszulösen.
CME, kurz nachdem er aus der Sonne kommt
STEREO A COR2 zeigt von der Seite einen mäßig großen, relativ schnellen CME – jedoch nicht sehr kontrastreich.

STEREO A COR2 Running Difference

STEREO A COR2 Running Difference
Ebenfalls zu sehen ein partieller Halo, STEREO könnte also auch etwas abbekommen.
Vorhersagen
Die Vorhersage ist kompliziert: Wir haben einen großen aber recht langsamen CME vom 16.3. (400-500 km/s), drei kleinere ebenfalls nicht sehr schnelle (220 – 450 km/s), und auch nicht exakt zur Erde gerichtete CMEs vom 17.3. sowie den CME vom 18.3., der relativ schnell ist (700-800 km/s) und zumindest die CMEs vom 17.3. einholen und zusammenschieben könnte. Nachfolgend rechnen wir mit dem schnellen Sonnenwind aus dem koronalen Loch CH31–. Dessen Stream-Interaction-Region könnte das Gemengelage weiter komprimieren (= verstärken) und die heliosphärische Stromschicht dazwischen (Wechsel der Polarität) für weitere Komplexität sorgen.

Das ELEVo-Modell des Austrian Space Weather Office zeigt die ungefähre Zugbahn der erdgerichteten CMEs. Berechnete Ankunft des ersten am frühen 20.3. (basierend auf NASA Moon2Mars Space Weather Office CME-Analysen)

Das HUXt-Modell, jetzt ebenfalls auf NASA M2M basierend (DONKI Datenbank) zeigt den berechneten Verlauf der Sonnenwind-Geschwindigkeit in Erdnähe und eine Reihe von CMEs mit 99,8%, 59,4%, 50,6% und 79,2 % Eintreff-Wahrscheinlichkeit (berechnet aus Ensemble mit 500 Members)
☞ swxforecastlab.org/forecasts.html
SWPC/NOAA geht von einem Eintreffen des ersten CMEs am frühen 19.3. aus – das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Ich rechne eher mit dem Eintreffen am frühen 20.3. oder später. Der CME vom 18.3. könnte am späten 20.3./frühen 21.3. eintreffen. Der schnelle Sonnenwind aus CH31- ebenfalls am 21.3.
Damit könnten wir in der Nacht vom 20.3 zum 21.3. sowie in der Nacht vom 21.3. zum 22.3. mit Polarlicht rechnen. Ob es für die Nacht vom 19.3. zum 20.3. reicht ist sehr ungewiss (Angaben für Mitteleuropa).
SWPC gibt G2 Watch aus für 19.3, 20.3., 21.3. – ich schätze G3 (Kp7 – STRONG STORM) ist möglich aber nicht sicher. G4 würde ich nicht völlig ausschließen, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist nicht sehr hoch.
Live-Updates
(2026-03-18, 2330z) – Met Office gibt G3-Warnung heraus

Gültig vom 19.03.2026, 12:00 UTC bis zum 21.03.2026, 23:59 UTC
☞ weather.metoffice.gov.uk/specialist-forecasts/space-weather
(2026-03-19, 0030z) – Heliospheric Imager: Ankunft nicht vor dem 20.3.

unten 0.1AU, oben 1 AU (y-Achse = Achse Erde-Sonne, x-Achse: Zeit)
Ganz grob extrapolierte Linien in JPlot, der Helligkeitsunterschiede in der Achse Erde-Sonne zeigt und auf CMEs und interplanetare Shocks schließen lässt, ergeben, dass eine Ankunft des CMEs vom 16.3. nicht vor dem 20.3. als wahrscheinlich zu betrachten ist.

Meine Vorhersage: Ich prognostiziere für die Nächte vom 20. auf den 21. und vom 21. auf den 22. März Polarlicht in Mitteleuropa (vor allem am Nordhorizont), mit einem Höhepunkt in der ersten Nacht; Aurora in der Nacht vom 19. auf den 20. ist sehr fraglich; G2 wahrscheinlich, G3 möglich, G4 nicht ausgeschlossen, aber unwahrscheinlich – falls die Nord-Süd-Komponente des interplanetaren Magnetfeldes Bz ausreichend negative (südliche) Anteile enthält, wenn in Mitteleuropa Nacht ist. Alles insgesamt sehr unsicher.
☞ JPlot: www.ukssdc.ac.uk/solar/stereo/movies/MOVIES/rt/
☞ ELEVo: helioforecast.space/cme
(2026-03-20, 0030z) – Wie erwartet noch kein CME eingetroffen

Quelle: www.polarlicht-vorhersage.de
Die suprathermischen Protonen im EPAM-Instrument des ACE-Satelliten beginnen langsam zu steigen. Der erwartete erste CME ist sehr langsam und hat vermutlich keine Shock-Front, deshalb ist unklar ob dieser Anstieg die ‚Rampe‘ des ersten oder des letzten CMEs ist. Falls sie zum ersten gehört, so lässt sich vermuten, dass der CME noch ziemlich weit entfernt ist. Das würde sich mit der Analyse der Daten aus dem Heliospheric Imager decken.
(2026-03-20, 0430z) – Die Vorhut ist eingetroffen

☞ raumwetter.de/viewer/#start=2026-03-19T09:28:04&end=2026-03-20T06:28:04
☞ raumwetter.de/echtzeitsonnenwind
Das interplanetare Magnetfeld (IMF) steigt auf 10 nT mit kurzen Ausbrüchen nach Süden, die Geschwindigkeit steigt von niedrigen 330 km/s auf etwas höhere 400 km/s, auch die Dichte steigt auf beinah 20 p/ccm, die Polarität des IMF hat von positiv zu negativ gewechselt. EPAM steigt weiter. Der CME ist das noch nicht – aber womöglich Material, was er vor sich her schiebt, zu sehen im unteren Bild.

Es ist wahrscheinlich, dass die Werte weiter ansteigen. Jedoch wird die Magnetosphäre eine Weile brauchen, um in den Aurora-Modus zu kommen wegen der langen Ruhephase mit durchgehend nördlichen IMF zuvor.
(2026-03-20, 1540z) – CME-Ankunft mit nördlichem Magnetfeld

Wir sehen deutlich die Struktur einer magnetischen Wolke (Magnetic Cloud) im Sonnenwind seit etwa 1000z. Bisher blieb die Bz-Komponente überwiegend positiv, also nördlich, damit hat der CME bisher nur sehr geringe Geoeffektivität. Der weitere Verlauf lässt sich schwer abschätzen, weil wir insgesamt ein wildes Durcheinander haben. die grobe Tendenz von Bz ist im Moment fallend, die Chancen auf negative Werte und damit Mittelbreiten-Polarlicht steigen – aber sicher vorhersagen lässt sich dass nicht. Jederzeit könnte die bestehende Struktur durch einen weiteren Impact unterbrochen/ verändert werden.
Ich schätze, dass wir uns im Einfluss des ersten großen CMEs befinden, die späteren kleineren kommen vermutlich mit dem letzten schnelleren an oder vorher oder auch nicht. Wann das sein wird lässt sich nicht sagen, vermutlich innerhalb der nächsten 24 Stunden.

45°S, Quasi-Dipole -53°
queenstown.roundshot.com
(2026-03-20, 1850z) – Endlich südlich orientiertes Magnetfeld

Um 18:23 UTC hat die Nord-Süd-Komponente des interplanetaren Magnetfeldes Bz die 0-Marke durchquert und ist nun negativ. Der CME hat somit höchstwahrscheinlich ein N-W-S-Flux-Rope. Das bedeutet, dass Bz sehr wahrscheinlich weiter sinken wird in den kommenden Stunden und damit die Aurora-Wahrscheinlichkeit kontinuierlich steigt – es sei denn ein weiterer Impact mit positivem Bz macht uns einen Strich durch die Rechnung.
Ist Bz negativ, können sich die Magnetfeldlinien des CMEs effektiv mit den Erdmagnetfeld verbinden und magnetische Energie kann in großem Maßstab übertragen werden. Das Polarlicht-Oval kann vom Polarkreis Richtung Äquator wandern und Aurora in den Mittelbreiten ermöglichen.
(2026-03-20, 2130z) – CME-Shock und stark negative Bz-Komponente – starker Substurm

EPAM steigt, der CME naht, Magnetfeld wird komprimiert und verstärkt, HP30-Index steigt, Magnetometer auf der Erde reagieren
Ein eine interplanetare Shockwelle ist um 2015 UTC eingetroffen. Sie hat das bestehende Magnetfeld zusammengepresst. Dies stieg dabei auf 38 nT an, die Bz-Komponente hatte ein Minimum von -28 nT. Bz wird wohl so nicht bleiben, denn der zugehörige CME wird auch bald eintreffen und der bringt sein eigenes Magnetfeld mit. Das könnte wieder mit Bz+ beginnen. Allerdings werden Geschwindigkeit und Stärke des Gesamtmagnetfeldes hoch bleiben.



54°N, Quasi-Dipole 51°N
https://amrum.panomax.com/nebel?t=2026-03-20+22-10-00&r=16&z=100&tl=0
Die Chance auf Aurora in Mittelbreiten ist gerade sehr hoch. So lange Bz negativ bleibt, wird sie sehr hoch bleiben. NOAA Sturm-Index G2 MODERATE STORM – G3 wahrscheinlich – damit auch in mittleren Mittelbreiten Polarlicht möglich.
(2026-03-20, 2200z) – Polarlicht bis in die Alpen

54°N, Quasi-Dipole 51°N
https://amrum.panomax.com/norddorf

52°N, Quasi-Dipole 47°N
https://brocken.roundshot.com/public/#/

46°N, Quasi-Dipole 41°N
https://villacher-alpenstrasse.panomax.com?t=2026-03-20+22-30-00&r=5&z=83&tl=0
(2026-03-21, 0130z) – Update
Am 20. März 2026 um 22:20 Uhr UTC hielt eine Webcam in Norddeutschland eine Kombination verschiedener Polarlichtphänomene fest: einen SAR-Bogen, einen grünen Protonenfleck mit einer roten Aura/einem roten Bogen (RAGDA) neben dem üblichen Polarlichtoval, das einen großen grünen Bogen und darüber diffuses rotes Polarlicht aufwies.

54°N, Quasi-Dipole 51°N
https://amrum.panomax.com/norddorf

Der Sonnenwind zeigt sich im Moment chaotisch. Der erwartete CME ist so bisher nicht erschienen, wir sehen keine klare CME-Struktur, stattdessen gemischte Eigenschaften eines High-Speed-Streams and eines CMEs (mehrerer?) – nahezu unmöglich hieraus eine Prognose für die nächsten Stunden abzugeben. Zumindest ist Bz immer wieder deutlich negativ bisher. Die Stärke des Gesamtmagnetfeldes schwankt, bewegt sich aber immer wieder Richtung 20 nT oder darüber hinaus. Es wird möglicherweise so chaotisch weitergehen.
(2026-03-21, 2145z) – Kurz-Update
Die CMEs sind durchgezogen, zuletzt wieder mit fast ausschließlich nördlichem Magnetfeld. Gegen 1915 UTC gab es einen starken Abfall der Magnetfeldstärke und die Polarität hat von + zu – gewechselt. Im Moment ist gas Gesamtmagnetfeld etwas überdurchschnittlich bei ≈ 10 nT und Bz pendelt zwischen 0 und -5 ntT. Die Sonnenwindgeschwindigkeit steigt und bewegt sich auf die 600 km/s Marke. Damit ist die Wahrscheinlichkeit für Polarlicht mittelmäßig, bleibt es so, würde ich aber trotzdem einen stärkeren Substurm mit subvisueller, eventuell schwach visueller Aurora am Nordhorizont nicht ausschließen.
Wahrscheinlich erreicht uns nun der erwartete schnelle Sonnenwind. Es könnte sich lohnen, weiterhin die aktuellen Sonnenwinddaten, Boden-Magnetometer und Webcams im Blick zu behalten.
Blaue Aurora in der Nacht vom 20.3. zum 21.3. in Mitteleuropa
2026-03-22, 03:45 UTC – Seltene blaue Aurora (Blue Rays, Giant Blue Rays, GBRs, Tall Blue Rays, TBRs, Blue Top Rays) wurde weltweit beobachtet. In Mitteleuropa ab etwa 23:00 MEZ (22 UTC).

47°N, 15°E, quasi-dipole 42°N
2026-03-20, 22:30 UTC

47°N, 11°E, quasi-dipole 42°N
2026-03-20, 22:40 UTC

47°N, 13°E, quasi-dipole 42°N
2026-03-21, 0030 UTC

47°N, 13°E, quasi-dipole 42°N
2026-03-21, 0110 UTC

47°N, 13°E, quasi-dipole 42°N
2026-03-21, 0120 UTC

47°N, 13°E, quasi-dipole 42°N
2026-03-21, 0140 UTC
Blaue Aurora in der Nacht vom 21.3. zum 22.3. in Mitteleuropa
2026-03-22, 03:45 UTC – Ein kurzer Substurm gegen 21:40 MEZ / 20:40 UTC brachte noch ein mal blaue Aurora and der Ostsee

54.0°N, 14.0°E (quasi-dipole 50.2°N)
2026-03-21, 20:40 UTC
Polarlicht-Meldungen im AKM-Forum:
Polarlicht 2026-03-20/21
Polarlicht 2026-03-21/22
Neuer Beitrag über das aktuelle Weltraumwetter (hohe Polarlicht-Wahrscheinlichkeit!) und Analyse des Sonnenwinds: High-Speed-Stream, Polarlicht und neue Regionen
Ausführliche Analyse der Flares und CMEs vom 16.3. und 17.3 im vorhergehenden Artikel: M2.7-Flare und erdgerichteter CME (‚Sonnensturm‘)
Mehr Updates immer auf X oder bluesky
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